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31. August 2010 2 31 /08 /August /2010 09:20

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Im Dezember versteigerte Christie's in London das "Porträt eines Mannes" von Rembrandt für 20 Millionen Pfund

 

 

Nanne Dekking von der New Yorker Galerie Wildenstein erklärt, welche Werke warum teuer werden

 

DIE ZEIT: In der vergangenen Woche sind in London eine Raffael-Zeichnung für 29 Millionen und ein Rembrandt-Gemälde für 20 Millionen Pfund versteigert worden. Waren Sie überrascht?

 

Nanne Dekking: Nicht sehr. Das war typisch für den momentanen Trend. Wirklich bedeutende Kunstwerke verkaufen sich. Wir haben im Augenblick einen Markt, auf dem die Käufer bereit sind, eine Menge Geld auszugeben, aber nicht bereit sind, dabei ein Risiko einzugehen. Die Qualität muss hoch sein, Provenienz und Zustand einwandfrei.

ZEIT: Also geht es wieder aufwärts?

Dekking: Es ist in diesem Segment nie abwärts gegangen, und das ist bemerkenswert. Hier in New York sehen wir, dass zum Beispiel das obere Ende des Immobilienmarktes noch immer sehr lebendig ist. Aber selbst die Preise für die schönsten Apartments in den gesuchtesten Gegenden sind definitiv niedriger als vor einem Jahr. Wenn ich um die Ecke unserer Galerie auf die Madison Avenue blicke, sehe ich, dass jeder Modeladen, der aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste, durch einen teuren Juwelier ersetzt wird. Die happy few, die auf dem großen Kapital sitzen, sind nicht nur zurückhaltend, was Investitionen in den Aktienmarkt oder den Kauf von Immobilien angeht. Sie haben auch die Sorge, allzu große Summen Bargeld zu halten. Da scheinen bedeutende Kunstwerke oder Juwelen eine gute Alternative zu sein.

ZEIT: War das vorauszusehen?

Dekking: Wir alle wussten seit Ende 2007, dass irgendetwas mit der Wirtschaft passieren würde. Die Blase musste einfach platzen. Die Zeit der Unsicherheit, in der sich niemand bewegt, ist nun vorbei, und wir sehen, dass die Sammler zurückkommen und nach dem Besten suchen. Das wurde zum ersten Mal bei der Yves-Saint-Laurent-Auktion im Februar in Paris sichtbar. Spätestens da habe ich gesehen, dass der Trend lauten würde: Hohe Preise nur für die besten Stücke.

ZEIT: Und das heißt: vor allem im Altmeister-Bereich? 

Dekking: Nein, auch bei den wichtigen Impressionisten, Post-Impressionisten und Zeitgenossen ist das der Fall. Weil niemand etwas riskieren will, ist es schwierig, Werke mit unklarer Herkunft zu verkaufen. Und bei Altmeister-Werken besteht immer die Gefahr, dass sich zwei Experten nicht über die Zuschreibung einigen können. Weil das bei Raffael und Rembrandt nicht der Fall war, haben sie in der vergangenen Woche so hohe Preise erzielt.

ZEIT: Konkret: Welche bedeutenden Werke haben Sie trotz oder wegen der Krise verkaufen können?

Dekking: Wir sprechen aus Respekt vor unseren Kunden nie über Verkäufe. Manchmal werden trotzdem welche öffentlich. Wir haben zwei Manet-Gemälde an den Louvre Abu Dhabi verkauft – einen Zigeuner und ein Stillleben, die einmal zusammengehörten, von Manet aber 1867 nach einer schlechten Kritik getrennt wurden. Ein dritter Teil gehört heute dem Art Institute of Chicago....

 


Mehr zum Thema

·         Kunstmarkt Was denken Galeristen?

·         Kunstmarkt Paris im Kunstrausch

·         Kunstmarkt Machtverlust für Kunstberater

 

Schlagworte

Kunst | Kunsthandel

 

Die Fragen stellte Stefan Koldehoff

Die Galerie Wildenstein, die zu den bedeutendsten Kunsthandlungen der Welt zählt, wurde vor über 130 Jahren in Paris gegründet. Der Niederländer Nanne Dekking, 49, ist Vizepräsident des heute in New York ansässigen Unternehmens

 

Lesen Sie hier mehr aus dem Ressort Kunst.

 

Quelle: www.zeit.de/2009/52/Kunstmarkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guercino - Art-Trade-Management Dept. Ernst Koch-Kopie-1

 

Kommentar

 

Da der Artikel der ZEIT vom 18.Dezember 2009 nichts an Aktualität verloren hat, wurde er hier nochmals publiziert. Weitere Informationen finden Sie im Ressort Kunst.

 

Das ART-TRADE-MANAGEMENT Team vermittelt auch hochwertige Kunst als Wertanlage.

 

 

 

 

Published by Ernst Koch - in Kunstmarkt
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25. Mai 2010 2 25 /05 /Mai /2010 10:00

Gegenwartskunst

Der späte Warhol triumphiert über den frühen Johns, das ist neu. Die Käufer in New York gehen auf Nummer Sicher bei den Zeitgenossen: Bilanz der Auktionen.

Von Lisa Zeitz, New York

 

 

15. Mai 2010 

Die beiden großen Auktionshäuser haben in dieser Woche hervorragende Ergebnisse mit zeitgenössischer Kunst gefeiert und jeweils starke 94 Prozent der Lose in ihren Abendveranstaltungen an den Mann bringen können. Christie's hatte 79 Lose im Angebot und machte 232 Millionen Dollar Umsatz, während Sotheby's mit 53 Losen auf 190 Millionen Dollar kam. Der Reigen begann bei Christie's mit neuen Rekorden für Jasper Johns, Sam Francis, Lee Bontecou, Christopher Wool und Mark Tansey. Anders als bei Impressionismus und Moderne zuvor, als Europäer und Asiaten eine größere Rolle spielten, waren nun die Amerikaner wieder stärker unter den Bietern vertreten...

 

 

 

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Yves Klein, „Le Buffle” um 1960, Kunstharz auf Papier auf Leinwand, 178 mal 280 cm, für 11 Millionen Dollar bei Christie's

(Taxe 8/12 Millionen Dollar)

 

Überhaupt hatte die Farbe Blau eine ganz besondere Anziehungskraft. John Berggruen, der älteste Sohn von Heinz Berggruen, ist Kunsthändler in San Francisco und bemühte sich erfolgreich um Künstler der amerikanischen Westküste: Er ersteigerte unter anderem „Middle Blue“, ein Gemälde von Sam Francis aus dem Jahr 1957, für den Rekordpreis von 5,6 Millionen Dollar (3/5 Millionen). Zu den schönsten Werken des Abends gehörte Yves Kleins blaue Anthropometrie „Le Buffle (ANT 93)“, die 1960/61 entstand, indem sich ein nackter, pigmenttriefender Frauenkörper auf einem Bogen Papier wälzte; sie fand für elf Millionen Dollar einen Abnehmer, innerhalb der Taxe.

 

Christopher Wools lackierte Aluminiumtafel „Blue Fool“ aus dem Jahr 1990 wurde anonym eingeliefert, aber es handelt sich wohl um ein Werk aus dem Besitz der New Yorker Sammlerin Emily Fisher Landau; 4,4 Millionen Dollar, mehr als das Doppelte der oberen Taxe, sind ein neuer Rekord für Wool. Zum zweithöchsten Preis des Abends schwang sich Warhols Diptychon „Silver Liz“ von 1963 empor; Dominique Levy von der New Yorker Galerie L+M Arts wurde dabei gesehen, wie sie das letzte Gebot bei 16,3 Millionen Dollar (Taxe 10/15 Millionen) abgab. Gerhard Richters kleinformatiger „Kopf (Skizze)“ seiner Frau wurde, ebenfalls im Saal wohl von Jeffrey Deitch, für zwei Millionen Dollar (1,2/1,8 Millionen) übernommen.

Erfolg mit Warhol und Rothko

Sotheby's triumphierte mit den zwei teuersten Werken der Woche: Warhols spätes monumentales Selbstporträt in Lila aus der Sammlung des Modedesigners Tom Ford spielte, bei einer Schätzung von zehn bis fünfzehn Millionen, erstaunliche 29 Millionen ein, das sind inklusive Aufpreis 32,5 Millionen Dollar. So viel hat ein später Warhol noch nie gekostet: Die sensationellen Preise für „Green Car Crash“, „Double Marlon“ und zuletzt im November 2009 für „200 One Dollar Bills“ galten stets Arbeiten der sechziger Jahre. „Self Portrait“ mit der charakteristischen Perücke, auf der die weißen Haare abstehen, entstand 1986, wenige Monate vor dem Tod des Künstlers; Versionen in anderen Farben existieren in der Sammlung von Peter Brant, im Warhol Museum in Pittsburgh und im Fort Worth Art Museum.

 

Sehr stark konnte sich einmal mehr ein Klassiker von Rothko behaupten, obwohl das Bild in einen juristischen Streitfall verwickelt ist: Die in Rot glühende Leinwand ohne Titel von 1961, geschätzt auf 18 bis 25 Millionen Dollar, wurde anonym eingeliefert, doch es sprach sich schnell herum, dass der mexikanische Financier David Martinez der Besitzer war. Er selbst hat das Bild vor drei Jahren durch die Vermittlung des New Yorker Galeristen Robert Mnuchin der prominenten texanischen Sammlerin Marguerite Hoffman abgekauft; noch 1997 hatte dieser Rothko bei Christie's weniger als zwei Millionen Dollar gekostet.

 

Hoffman reichte nun wenige Tage vor der Auktion eine Klage ein, weil Martinez durch die öffentliche Versteigerung des Rothko ein Geheimhaltungsabkommen über den Verkauf des Werks angeblich missachte. Ihre Klage richtet sich gegen Martinez, aber auch gegen Mnuchins Galerie L+M Arts, gegen Sotheby's und gegen den Auktionator Tobias Meyer. Wahrscheinlich wird Hoffman nun darauf pochen, dass ihr zumindest ein Teil des Differenzbetrags zwischen dem damaligen Preis des Rothko und dem starken Hammerpreis von 28 Millionen Dollar ausgezahlt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jasper Johns, „Flag”, entstanden 1960 bis 1966, Enkaustik und Collage auf Papier auf Leinwand, 44,45 mal 67 Zentimeter,

für 25,5 Millionen Dollar (Taxe 10/15 Millionen Dollar)

 

 

 

 

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Christie's, Phillips de Pury, Sotheby's

 

Quelle: http://bit.ly/c5xrCr

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19. Mai 2010 3 19 /05 /Mai /2010 10:42

14 / 05 / 2010

New York

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Versteigerung von einem Selbstporträt von Andy Warhol bei Sotheby's (Courtesy Auktionshaus Sotheby's)
 
DER GLOBALE HUNGER
 
Große Ikonen der Kunst wurden bei den Frühjahrsauktionen von Sotheby's und Christie's verkauft. Den absoluten Rekordpreis von 106,5 Millionen Dollar erzielte Picassos Werk "Nackte, grüne Blätter und Büste".
 
// CLAUDIA BODIN, NEW YORK

 

 

An einem einzigen Tag im Jahre 1932 hat Picasso das Bild seiner Liebhaberin Marie-Thérèse Walter gemalt. Acht endlos erscheinende Minuten brauchte Christie’s Chefauktionator Christopher Burge, bis er das Werk "Nackte, Grüne Blätter und Büste" für den absoluten Rekord von 106,5 Millionen Dollar versteigert hatte.

 

Damit ist es die teuerste Arbeit der Welt, die jemals bei einer Auktion unter den Hammer kam. Sicher, die Welt steckt in einer Rezession. Aber wirklich verwundert hatte das Ergebnis niemanden. Kurz vor der Versteigerung war durchgesickert, dass der Schätzpreis auf 70 bis 90 Millionen Dollar angesetzt war.

 

Die Versteigerung schlug dennoch Wellen. "New-York-Times"-Kritikerin Roberta Smith ließ sich darüber aus, wie unbefriedigend es sei, dass ein derartiges Meisterwerk zu einem derartigen Preis bei einem anonymen Superreichen landet. Handelt es sich um einen russischen Tycoon, der vermeiden will, Wladimir Putins Aufmerksamkeit zu erregen? Ist es ein leidenschaftlicher Picasso-Sammler, der jeden Preis gezahlt hätte, oder wohl doch eher jemand mit dickem Schweizer Bankkonto? ,fragte sich Smith, während andere bedauerten, dass der Picasso hiermit für die Öffentlichkeit verschwinden wird. Insgesamt brachte die Abend-Versteigerung von "Impressionisten und Moderner Kunst" bei Christie’s 335 Millionen Dollar ein. 30 der 56 Lose lagen über einer Million. Das Geld sitzt also wieder locker. "Es gibt viele reiche Leute in dieser Welt, die der Meinung sind, dass der Kunstmarkt guten Schutz vor Inflation bietet", meinte Marc Porter von Christie’s.

...

Quelle: http://www.art-magazin.de/kunstmarkt/29654/fruehjahrsauktionen_new_york

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18. Mai 2010 2 18 /05 /Mai /2010 07:56

 Erfolgreiche New Yorker Auktionen für Gegenwartskunst

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Andy Warhol: «Self Portrait», 1986. Bei Sotheby's in New York für 32,56 Millionen Dollar. (Bild: pd)

 

Christian Schaernack ⋅ Der New Yorker Auktionsmarkt zeigte sich auch in dieser Woche von seiner besten Seite. Als wäre nichts gewesen, möchte man fast meinen – keine Rezession, keine Währungsturbulenzen, kein überbordendes Schuldenproblem. Auch wenn die beiden Grossen, Sotheby's und Christie's, mit ihren Versteigerungen zeitgenössischer Kunst im Vorkrisenjahr 2007 noch Umsätze von jeweils über 300 Millionen Dollar verbuchen konnten, lassen die gegenwärtigen Werte erahnen, wie schnell die Erholung – zumindest hier – eingesetzt hat. So belief sich jetzt der Umsatz bei Sotheby's auf 190 Millionen Dollar, Christie's konnte gar 231,9 Millionen einspielen.

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Sichere Werte von Blue-Chip-Kunst

Dass dabei nicht nur Kunstliebhaber oder kurzfristig orientierte Spekulanten am Werk sind, wird vor dem Hintergrund der brodelnden weltwirtschaftlichen Kulisse nur umso deutlicher. Die Angst vor drohenden Inflationsgefahren ist greifbar, die Flucht in Sachwerte die logische Folge. Dazu gesellt sich ein eklatantes Vertrauensdefizit hinsichtlich der Mechanismen auf den klassischen Wertpapiermärkten, ein wahrnehmbarer Kontrollverlust zahlreicher Anleger, von dem gerade der Kunstmarkt, mit seinen ganz eigenen Gesetzmässigkeiten behaftet, zu profitieren scheint. Da mag sich der Kauf ausgewiesener Blue-Chip-Kunst der Nachkriegszeit derzeit als weit weniger riskant erweisen als die Investition in so manche Anleihe, von fragwürdigen Rating-Agenturen mit dem Status «AAA» bewertet.

 

So wurde der Auftakt zur Contemporary-Week am Hudson bei Christie's denn auch zu einem nahezu uneingeschränkten Erfolg. Lediglich 5 der 79 Lose fanden keine Käufer, während das Gesamtergebnis die Erwartungen deutlich übertreffen sollte. Vielleicht, so wurde gemunkelt, hätte die «Flag» von Jasper Johns noch ein bisschen mehr bringen können, aber die stolzen 28,6 Millionen Dollar, die ein amerikanischer Händler bereit war zu bewilligen, konnten sich schliesslich durchaus sehen lassen. Die Serie von Sternenbannern, die Johns ab Mitte der fünfziger Jahre fertigte, zählen zu den Ikonen der US-Kunst. Das mit einer Grösse von etwa 44 mal 68 Zentimeter relativ kleine Exemplar bei Christie's stammte aus dem Nachlass des 2008 verstorbenen Erfolgsautors Michael Crichton («Jurassic Park») und war Teil von dessen hochkarätigem Konvolut amerikanischer Nachkriegskunst, das nun zur Versteigerung gelangte.

Triumph amerikanischer Künstler

Crichton war über Jahrzehnte mit Künstlern wie Roy Lichtenstein oder David Hockney befreundet und erwarb wichtige Arbeiten nicht selten direkt aus den Ateliers, was die Provenienz nur umso interessanter – und wertsteigernder – machen soll-te. Ein weiterer Johns, «Study for a Painting» von 2002, ging für 5,3 Millionen an William Acquavella. Besonders gesucht sind auch die «Combines» von Robert Rauschenberg, assemblageartige Materialbilder aus den fünfziger und frühen sechziger Jahren. So war es auch kein Wunder, dass das «Studio Painting» des Künstlers seine Taxe (6 bis 9 Millionen) überstieg und für 11 Millionen Dollar einen Käufer fand – auch hier allerdings hatte so mancher Beobachter einen noch höheren Wert für möglich gehalten.

 

Amerikanische Kunst – und amerikanische Sammler – dominierten dann erneut die Szene am folgenden Abend bei Sotheby's, wenn auch hier ein höherer Anteil internationaler Bieter aktiv war als bei der Konkurrenz. Schon im Rockefeller Center hatte Andy Warhol zu den Gewinnern gezählt – eine «Silver Liz» von 1963 war dort unter Applaus auf einen Wert von 18,3 Millionen geschnellt –, doch der Spitzenpreis blieb einem der späten Selbstporträts des Pop-Art-Meisters mit schriller Perücke vorbehalten: Das überdimensional grosse, lila Werk war einem Käufer nach intensivem Bietgefecht schliesslich 32,6 Millionen Dollar wert und erzielte damit mehr als das Doppelte des oberen Schätzpreises.

 

War das Angebot von Sotheby's während der vergangenen Auktionswoche mit Kunst des Impressionismus und der klassischen Moderne noch durchsetzt mit allerlei Mittelmass, konnte das Auktionshaus nun mit seinem Angebot an Gegenwartskunst aus dem Vollen schöpfen. So erzielte ein herrliches Gemälde in Rot und in einwandfreiem Zustand von Mark Rothko bei einer Schätzung von 18 bis 25 Millionen Dollar beachtliche 31,4 Millionen Dollar. Ein oft publiziertes – wenn auch kleines – «Drip Painting» von Jackson Pollock aus dem Jahre 1948 kam für 8,7 Millionen in neue Hände. Und auch die jüngere Garde konnte reüssieren, wobei ein Werk von Maurizio Cattelan mit 7,9 Millionen Dollar gar einen Auktionsrekord für eine Arbeit des Künstlers verbuchte. Bezeichnenderweise blieben am Mittwoch bei Sotheby's denn auch lediglich drei Arbeiten unverkauft....

 

Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/kunst_architektur/warhol_johns_und_rothko_1.5720767.html

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11. Mai 2010 2 11 /05 /Mai /2010 13:28

Impressionismus und Moderne

Moderne und Impressionismus gehen gut in New York. Aber ein Kinderspiel waren die Prestige-Auktionen des Frühjahrs nicht: die Bilanz.

Von Lisa Zeitz, New York

 

 

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Georges Braque, „La Treille“ um 1953/1954, Öl und Sand auf Leinwand, 130 mal 130 cm, für 9 Millionen Dollar bei Christie's

(3/5 Millionen Dollar)

 

 

08. Mai 2010 

Die starken Ergebnisse der New Yorker Abendauktionen mit Impressionismus und Moderne werden allseits dankbar aufgenommen. Doch die Stimmung war nicht gerade übermütig. Beide Auktionatoren, Christopher Burge bei Christie's und Tobias Meyer bei Sotheby's, mussten dem Publikum die zähen Gebote mühevoll abringen.Den fulminanten Auftakt machte Christie's mit der Brody-Collection, deren 27 Lose ausnahmslos Käufer fanden und zusammen fast 224 Millionen Dollar einspielten. Zum teuersten Kunstwerk, das überhaupt je versteigert wurde, schwang sich Picassos 162 mal 130 Zentimeter großer „Nu au plateau de sculpteur“ auf, gemalt an einem einzigen Tag am 8. März 1932. Es ließ die Schätzung von siebzig bis neunzig Millionen Dollar hinter sich und wurde bei 95 Millionen Dollar einem anonymen Bieter zugeschlagen, der am Telefon mit dem Christie's-Experten Nick Hall verbunden war.

 

Inklusive Aufgeld ist das eine Summe von 106,48 Millionen Dollar - damit rund zwei Millionen Dollar mehr als der Preis, den angeblich die brasilianische Milliardärin Lily Safra vor drei Monaten für Giacomettis Bronze „L'homme qui marche“ bezahlt hat. Picassos Bild mit seiner schlafenden Geliebten Marie-Thérèse Walter in schwungvollen rosa Kurven hatte das Ehepaar Brody 1951 bei dem nach New York ausgewanderten Pariser Kunsthändler Paul Rosenberg gekauft, der sie selbst 1936 direkt bei Picasso erwarb. Der jetzige Käufer blieb ein Geheimnis. Seine Identität, so Christopher Burge nach der Auktion, würde er nicht einmal unter Folter preisgeben.

 

Besonders erfolgreich bei den Brody-Losen war auch Giacomettis dunkelbraun patinierte „Grande tête mince“. Der Guss aus dem Jahr 1955, geschätzt auf 25 bis 35 Millionen, ging für 47,5 Millionen Dollar an den Kunsthändler Guy Bennett vorne im Saal. Er leitete bis vor kurzem die Abteilung Impressionismus und Moderne bei Christie's in New York und hat sich dann selbständig gemacht. Ebenfalls aus Brody-Bestand stammt Braques spätes, großes und prächtiges Interieur mit Blumenstillleben in Öl und Sand auf Leinwand: „La Treille“ wurde einem anonymen Telefonbieter für neun Millionen Dollar (Taxe 3/5 Millionen) zugeschlagen und markiert damit einen Auktionsrekord für den Künstler.

 

Ein Raffaeli-Rekord

Von den folgenden 36 Losen blieben dreizehn unverkauft, darunter Kees van Dongen, Salvador Dalí und, besonders schmerzhaft, Edvard Munchs Allegorie der Fruchtbarkeit, die auf 25 bis 35 Millionen Dollar geschätzt war. Doch es gab auch beachtliche Erfolge. Die 1881 gemalten „Les buveurs d'absinthe“ von Jean-François Raffaeli aus der Sammlung von Raymond und Miriam Klein waren dem San Francisco Museum of Art das Gebot von 2,6 Millionen Dollar wert, rund das Fünffache der Taxe (und ein Rekordpreis für den Künstler). Picassos spätes Gemälde einer „Femme au chat assise dans un fauteuil“ in Blau- und Grautönen ging für sechzen Millionen Dollar (10/15 Millionen) an den griechischen Sammler Dimitri Mavrommatis.

 

Beide Häuser, Sotheby's wie Christie's, verdreifachten ihre Umsätze der Abendveranstaltungen im Vergleich zum schwachen Mai 2009. Bei Christie's verkauften sich 56 von 69 Losen für insgesamt 336 Millionen Dollar inklusive Aufgeld (Gesamttaxe 263 bis 368 Millionen). Sotheby's brachte 50 von 57 Losen an den Mann und erzielte damit 196 Millionen Dollar brutto (Gesamttaxe 141 bis 204 Millionen).

Mit einem „unwiderruflichen Gebot“ versehen

Das Angebot bei Sotheby's war nicht ganz so spektakulär wie bei Christie's, aber auch hier freute man sich am Ende des Abends über mehr als solide Ergebnisse. Das teuerste Los wurde, wie erwartet, Matisses „Bouquet de fleurs pour le Quatorze Juillet“ von 1919. Bevor der Auktionator Tobias Meyer das Los aufrief, wies er darauf hin, dass es mit einem „unwiderruflichen Gebot“ versehen war, das heißt, Sotheby's hatte mit einer dritten Partei ein finanzielles Arrangement für den garantierten Verkauf des Werks vereinbart. (Diese Praxis setzt auch Christie's immer öfter ein; dort betraf sie zum Beispiel den Rekord-Picasso.)

 

Mit 25,5 Millionen Dollar wurde der schöne Matisse aus der Sammlung von Viviane Jutheau de Witt knapp oberhalb der Taxe zugeschlagen; 1982 hatte das Bild bei Drouot umgerechnet rund 1,5 Millionen Dollar gekostet, was damals der höchste Preis war, der je auf einer Auktion in Frankreich erzielt worden war.

 

-FC8CA489-5F19-4DF5-84B6-C9D84B3BB770-Picture.jpg   Salvador Dalí, „Spectre du soir sur la Plage” von 1935, Öl auf Leinwand, 50 mal 61 cm, für 5 Millionen Dollar bei Sotheby's  (Taxe 4/6 Millionen)

Bronzen für mehr als 20 Millionen Dollar

Besonders aktiv beteiligten sich bei Sotheby's asiatische Sammler. Modiglianis Porträt seiner blauäugigen Geliebten „Jeanne Hebuterne au collier“ aus den Jahren 1916/17 überrundete knapp die obere Taxe und ging für 12,25 Millionen Dollar an einen japanischen Telefonbieter. Die chinesische Sotheby's-Expertin Xin Li übermittelte viele Gebote, unter anderem für einen Sammler, der sich sowohl Monets impressionistische Ansicht der Seine „Fin d'apres-midi, Vetheuil“ für 5,5 Millionen Dollar (2,8/3,5 Millionen) sicherte, als auch Dalís surrealistische Wüstenlandschaft „Spectre du soir sur la plage“ für fünf Millionen (4/6 Millionen): Das ist der höchste Preis, den bisher ein Werk von Dalí erzielt hat. Ein anderer asiatischer Kunde bewilligte telefonisch 13,5 Millionen Dollar (10/15 MIllionen) für Monets „Effet de printemps a Giverny“, eine entzückende, blau und grün flimmernde Landschaft mit Heuhaufen und Schäfchenwolken.

 

Bronzeplastiken für insgesamt mehr als zwanzig Millionen Dollar ersteigerte ein Käufer mit der Bieternummer 25, darunter Isamu Noguchis frühe, erstaunlich naturalistische Bronze „Undine (Nadja)“. Das Unikat stammt aus dem Jahr 1927 und ist nach einer russischen Ballerina modelliert, die damals Noguchis Geliebte gewesen sein soll und für ihren erotischen Schlangentanz berühmt war. Sie ließ ihre Schätzung von 600.000bis 900.000 Dollar weit hinter sich und kletterte bis auf 3,7 Millionen Dollar, ein neuer Rekord für den Bildhauer, der eigentlich für seine minimalistischen Skulpturen bekannt ist....

 

 

 

 

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Isamu Noguchis Bronze-Unikat „Undine (Nadja)”, entworfen 1926, gegossen 1927,

195 cm hoch, für 3,7 Millionen Dollar (Taxe 600.000/900.000 Dollar)

 

 

 

 

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Christie's, Sotheby's  
Quelle: : http://bit.ly/bOMEo4

 

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16. März 2010 2 16 /03 /März /2010 11:22

12 / 03 / 2010

 

Kunstmesse



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Blick in die Messehalle: TEFAF Maastricht 2010 (Foto: Loraine Bodewes)

"KEIN CRASH, SONDERN EINE KORREKTUR"

Ein Botticelli für 11,1 Millionen oder ein Gauguin-Spätwerk für 18 Millionen Euro: Die Kunstmesse TEFAF in Maastricht glänzt auch in diesem Jahr wieder mit museumsreifen Werken im Millionenbereich. Obwohl der Kunstmarkt im Jahr 2009 auf ein Umsatz von 31,3 Milliarden Euro geschrumpft ist, schweben die Galeristen in Maastricht bereits wieder auf rosaroten Wolken. Eine Bilanz

// KERSTIN SCHWEIGHÖFER, MAASTRICHT

"Der Gerhard von Graevenitz bewegt sich nicht mehr!", ruft Miklos von Bartha aufgeregt. Sofort eilen die Mitarbeiter seiner Basler Galerie zu einer hellen Leinwand, die mit einer Art von dunklen Uhrzeigern übersät ist. Bis vor kurzem hatten sie sich noch munter in alle Himmelsrichtungen gedreht, doch dann brach die Stromzufuhr auf einmal ab. "Die Arbeit stammt aus dem Nachlass des deutschen Künstlers, wir haben sie von seiner Witwe" erzählt von Bartha und konstatiert erleichtert, dass es seinen Mitarbeitern gelingt, wieder Leben in das "Kinetische Werk" von 1967 zu bringen. Immerhin gehört es zu den Prunkstücken, die er dieses Jahr für 85 000 Euro in Maastricht auf der Tefaf anzubieten hat, der "European Fine Art Fair". Und, so stellt der Schweizer klar: "Mit dabei sein zu dürfen, das ist ein Privileg!"

Wie immer ist alles angerückt, was Rang und Namen hat. Und wie immer haben sich die Händler das Allerbeste für Maastricht aufgehoben. Denn die Tefaf gilt nach wie vor als feinste und erlesenste Kunstmesse der Welt, für die Museumsdirektoren und Sammler aus aller Welt den Weg in die niederländische Provinz auf sich nehmen, um sich erst mit ihren Privatjets auf dem kleinen Flughafen Maastricht-Aachen den Platz streitig zu machen und dann Austern und Champagner schlürfend von einem elegant eingerichtete Messesalon zum anderen zu schlendern.


Auch dieses Jahr ist das Angebot wieder erlesen: Egal, ob Warhol oder Picasso, Rubens, Cranach oder van Goyen – alle großen Namen quer durch die Kunstgeschichte sind vertreten. Zu den Höhepunkten zählen das Gauguin-Gemälde "Deux Femmes", das für 18 Millionen Euro den Besitzer wechseln soll, und eine Madonna von Botticelli, auch Rockefeller-Madonna genannt, da sie sich 50 Jahre lang im Besitz der Rockefeller-Familie befand. Preis: elf Millionen Euro.... 

"TEFAF 2010"

Termin: bis 21. März, Maastricht

http://www.tefaf.com


Quelle: http://www.art-magazin.de/kunstmarkt/27572/tefaf_maastricht_2010_kunstmesse

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19. Februar 2010 5 19 /02 /Februar /2010 07:33

Schweres Geschütz

Von Angelika Heinick, Paris


16. Februar 2010 
Der französische Galeristenverband „Comité Professionnel des Galeries d'Art“ hat beim Großen Zivilgericht in Paris gegen Christie's wegen „unlauterem Wettbewerb und Missbrauch einer beherrschenden Position“ eine Klage eingereicht. Seit dem Frühjahr 2008 wirft der Verband dem Auktionshaus, das zum Imperium des französischen Unternehmers François Pinault gehört, vor, bei Auktionen mit moderner und zeitgenössischer Kunst das Folgerecht nicht dem Einlieferer, sondern dem Käufer eines Kunstwerks anzulasten. Weder diverse Eingaben beim Justizministerium oder dem Versteigerungsrat noch eine ähnliche Klage des Antiquitätenhändlerverbands „Syndicat National des Antiquaires“ im vergangenen Juli haben bislang eine Klärung herbeigeführt.


In Übereinstimmung mit der europäischen Richtlinie über das Folgerecht erlegt das französische Recht das Folgerecht eindeutig dem Verkäufer oder Einlieferer eines Kunstwerks auf: Das Folgerecht - gestaffelt bis zu einem Höchstbetrag von 12.500 Euro - soll „Künstlern und ihren Rechtsnachfolgern einen Anteil des wirtschaftlichen Gewinns sichern, den die Wiederverkäufer aus der Wertsteigerung eines Werks ziehen“. Als anlässlich der Versteigerung von moderner Kunst aus der Sammlung Yves Saint Laurent und Pierre Bergé vor einem Jahr Proteste der Händler laut wurden, konnte Christie's sich auf ein Schreiben des Justizministeriums berufen, das nach Rücksprache mit der Europäischen Kommission auf die Möglichkeit einer „vertraglichen Anpassung der Folgerechtszahlung“ hinwies.

Sorgt für Konfliktstoff: die Versteigerung der Sammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé im Jahr 2009.
Sorgt für Konfliktstoff: die Versteigerung der Sammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé im Jahr 2009.


Wettbewerbsverzerrung

Doch nun hat der Galerienverband schwereres Geschütz aufgefahren: Man habe das Ende der großen Pariser Auktionen abgewartet, erklärt die Verbandssprecherin Marie-Claire Marsan, und vom Gericht im Dezember eine Verordnung erwirkt, die es dem Verband ermöglichte, Christie's durch einen Gerichtsvollzieher zur Herausgabe von Verkaufsaufträgen, Käuferrechnungen und Auktionsprotokollen zu zwingen, um „die Praktiken des Auktionshauses“ zu klären. Christie's sei dieser Aufforderung „resigniert“ nachgekommen, heißt es in der Pressemitteilung des Galerienverbands. Der Verband schätzt den Umsatz, den Christie's auf den letzten fünf Moderne-Auktionen mit Werken, die dem Folgerecht unterliegen, verzeichnete, auf 185 Millionen Euro....

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Christie's
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub91752F615FDD4CA38DE0AF640EFE4B33/Doc~EB6047A6844E8485B94E3EE7BC34D6DEB~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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8. Februar 2010 1 08 /02 /Februar /2010 13:38

04 / 02 / 2010

London

Auktionen

Giacometti bricht alle Rekorde
Weltrekord für Alberto Giacomettis Bronzestatue "L’homme qui marche I", 1961 (Foto: Sotheby’s)

GIACOMETTI BRICHT ALLE REKORDE

Soviel wie Alberto Giacomettis lebensgroße Bronzestatue "L’homme qui marche I" erreichte noch kein Kunstwerk auf einer Auktion: umgerechnet 74,18 Millionen Euro. Ist die Flaute des letzten Jahres also wirklich überwunden?

// HANS PIETSCH, LONDON

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt das Sprichwort. Doch nach dem spektakulären Ergebnis bei Sotheby’s ist die Versuchung groß, an den Ausbruch des Sommers zu glauben. Noch nie wurde auf einer Londoner Auktion ein solcher Erlös erzielt, nämlich 146,8 Millionen Pfund (167,5 Millionen Euro), inklusive der Käuferprämie.

Und soviel wie Alberto Giacomettis lebensgroße Bronzestatue "L’homme qui marche I" erreichte noch kein Kunstwerk auf einer Auktion: 65 Millionen Pfund (74,18 Millionen Euro/ 104 327 006 US-Dollar), bei einem Schätzwert von 12 bis 18 Millionen Pfund, also mehr als das Dreifache der oberen Taxe. Damit lag der Giacometti haarscharf über dem bisherigen Rekordhalter Pablo Picassos. Sein Gemälde "Junge mit Pfeife" wurde 2004 für 104,2 Millionen Dollar (damals rund 58 Millionen Pfund) versteigert.


Fünf Bieter am Telefon und zwei im Saal schaukelten sich gegenseitig hoch, manchmal in Schritten von drei bis fünf Millionen Pfund, bis der Hammer schließlich bei 58 Millionen Pfund fiel. Ein Milliardär, ohne Zweifel, wurde gemurmelt. Doch das Auktionshaus hielt sich noch mehr bedeckt als sonst üblich. Nicht einmal aus welcher Region der Käufer stammt, wurde preisgegeben...

 

Quelle: http://www.art-magazin.de/kunstmarkt/26127/london_auktionen

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6. Dezember 2009 7 06 /12 /Dezember /2009 04:49

03 / 12 / 2009

 

Kunstmesse

Der Goldrausch ist vorüber
Als Künstler nicht als Käufer in Miami: Filmstar Sylvester Stallone vor seinen Bildern bei der Eröffnung der diesjährigen Art Basel Miami Beach (Foto: Sabine Brauer / Brauer Photos)

DER GOLDRAUSCH IST VORÜBER

Vorbei sind die Zeiten, als sich zum Startschuss der großen Kunstmessen ganze Hundertschaften von Sammlern an den Eingangstüren drängelten, und sich – kaum war die Farbe getrocknet – um die Werke begehrter Jungstars rauften. So mancher VIP hatte da im Grabenkampf der Ellenbogen schon mal die Manieren über Bord geworfen. Der große Goldrausch scheint in Miami erst einmal passé.

// CHRISTIAN SCHAERNACK, MIAMI BEACH

 

Nicht nur der Immobilienmarkt an Floridas Sonnenküste hat seinen Glanz verloren, auch die Art Basel Miami Beach hat – zumindest vorerst – an Strahlkraft deutlich eingebüßt. Und was ist schon eine Messe, deren Image nicht zuletzt auf Hype und exzessivem Glamour beruht, ohne rechte Partystimmung?

So geht es dieser Tage also ruhiger zu im Convention Center und entlang der Nobelmeile Collins Avenue. Kritiker lästern längst über das Ende der großen Sause, andere sprechen von einer wohltuenden Normalisierung. Tatsache ist, dass vom einstigen Energie-Level der ersten Messestunden nur noch wenig zu spüren war. Das lag freilich nicht allein an der erlahmten Kauflust des amerikanischen Publikums – auch die Qualität des Angebots auf der aktuellen Art Basel Miami Beach liegt über weite Strecken unter dem Gewohnten....

 

 



"Art Basel Miami Beach"

Termin: bis 6. Dezember 2009, Miami Beach

http://www.artbaselmiamibeach.com

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