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11. Februar 2010 4 11 /02 /Februar /2010 20:22
11. Februar 2010, Neue Zürcher Zeitung

Wachgeküsst



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Claude Monet's «Jardins de Giverny» der Sammlung Bührle im Zürcher Kunsthaus. (Bild: Reuters)
Sie gilt als eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen weltweit, und dies nicht nur aufgrund ihres hochkarätigen Bestands: Die Zürcher Sammlung Bührle, die zurzeit im Kunsthaus Zürich präsentiert wird, verfügt über eine geradezu mustergültige Geschichte für eine Kunstkollektion des 20. Jahrhunderts.

Philipp Meier

 

Wie so zahlreiche öffentlich zugängliche Privatsammlungen in der Schweiz befand sich auch die Kunstsammlung Bührle für lange Zeit in einem Dornröschenschlaf. Etwas gar unsanft aus ihren Träumen aufgeschreckt wurde die Sleeping Beauty in ihrer Zürcher Villa allerdings vor zwei Jahren, als sie Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls wurde. Seitdem fehlen immer noch zwei Perlen aus ihrem wertvollen Collier – Cézannes «Knabe mit der roten Weste» und Degas' «Ludovic Lepic mit seinen Töchtern». Diese glänzen durch Abwesenheit nun auch am Hals der Schönen auf ihrem Präsentations-Kanapee am Heimplatz. Dort, im Querbalken des Bührlesaals, wurde sie jetzt aber ungleich viel sanfter wachgeküsst – und dort kann diese bedeutende Sammlung, die zuvor trotz ihrem Weltrang von kaum 10 000 Besuchern pro Jahr wahrgenommen wurde, jetzt eingehend gewürdigt werden.


Museumsreif

Der Gastauftritt im Kunsthaus erinnert in der Tat ein bisschen an die Hebung eines Schatzes von unvorstellbarem Wert. Dies insbesondere, weil die Sammlung seit dem Überfall im Februar 2008 nur noch sehr beschränkt zugänglich war. Die Präsentation der 180 Gemälde und Skulpturen – vorab Meisterwerke des französischen Impressionismus – hat denn auch therapeutischen Wert für die traumatisierte Stiftung Bührle, wie Lukas Gloor, der Direktor der Sammlung, zur Eröffnung der Ausstellung bekundete. Für seinen Amtsgenossen im Kunsthaus, Christoph Becker, allerdings kommt die grosse Schau einer Generalprobe gleich, soll doch die Sammlung Bührle bis 2015 in einen Teil der geplanten Kunsthauserweiterung einziehen. Das Zürcher Stimmvolk, das für den rund 180 Millionen Franken teuren Erweiterungsbau einen Beitrag in der Höhe von 75 Millionen erst noch bewilligen muss, kann sich jedenfalls jetzt ein Bild darüber machen, ob denn diese Sammlung nicht nur museumsreif, sondern auch museumswürdig ist.


Dass sie mittlerweile über ein halbes Jahrhundert alt ist, dürfte ihre Chancen, die Gunst des Publikums zu erhalten, jedenfalls substanziell erhöhen, denn eines steht fest: Sie ist eine Mustersammlung aus der Mitte des 20. Jahrhunderts von erster Güte. Dementsprechend museal wird sie denn im Kunsthaus auch präsentiert: Die Bilder hängen dicht an dicht in gedämpftem Licht, an dezent getönten Wänden, in themenspezifischen Abteilen. Dass die Sammlung den Bührlesaal spielend füllt, war zu erwarten. Der Charme der privaten Atmosphäre in der Villa an der Zollikerstrasse hat sich hier freilich verflüchtigt.


Im Zentrum stehen französische Impressionisten wie Monet, Renoir, Manet und Degas. Hinzu kommen Schlüsselwerke von Cézanne, van Gogh und Gauguin. Auf der Zeitachse vor und zurück sind sozusagen alle bedeutenden Künstler auf dieser Perlenkette der abendländischen Kunstgeschichte aufgefädelt: nach 1900 die Nabis, Fauves und Kubisten mit Bonnard, Vuillard, Vlaminck, Braque und Picasso bis hin zur Ecole de Paris mit Rouault, Soutine, Modigliani und Chagall; und vor den Impressionisten mit Blick weit zurück Corot, Courbet, Latour, Delacroix . . .

 

«Van Gogh, Cézanne, Monet. Die Sammlung Bührle zu Gast im Kunsthaus Zürich»,
Kunsthaus Zürich, bis 16. Mai.

Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/kunst_architektur/wachgekuesst_1.4906925.html

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Published by Ernst Koch - in Ausstellung
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