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25. Mai 2010 2 25 /05 /Mai /2010 10:00

Gegenwartskunst

Der späte Warhol triumphiert über den frühen Johns, das ist neu. Die Käufer in New York gehen auf Nummer Sicher bei den Zeitgenossen: Bilanz der Auktionen.

Von Lisa Zeitz, New York

 

 

15. Mai 2010 

Die beiden großen Auktionshäuser haben in dieser Woche hervorragende Ergebnisse mit zeitgenössischer Kunst gefeiert und jeweils starke 94 Prozent der Lose in ihren Abendveranstaltungen an den Mann bringen können. Christie's hatte 79 Lose im Angebot und machte 232 Millionen Dollar Umsatz, während Sotheby's mit 53 Losen auf 190 Millionen Dollar kam. Der Reigen begann bei Christie's mit neuen Rekorden für Jasper Johns, Sam Francis, Lee Bontecou, Christopher Wool und Mark Tansey. Anders als bei Impressionismus und Moderne zuvor, als Europäer und Asiaten eine größere Rolle spielten, waren nun die Amerikaner wieder stärker unter den Bietern vertreten...

 

 

 

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Yves Klein, „Le Buffle” um 1960, Kunstharz auf Papier auf Leinwand, 178 mal 280 cm, für 11 Millionen Dollar bei Christie's

(Taxe 8/12 Millionen Dollar)

 

Überhaupt hatte die Farbe Blau eine ganz besondere Anziehungskraft. John Berggruen, der älteste Sohn von Heinz Berggruen, ist Kunsthändler in San Francisco und bemühte sich erfolgreich um Künstler der amerikanischen Westküste: Er ersteigerte unter anderem „Middle Blue“, ein Gemälde von Sam Francis aus dem Jahr 1957, für den Rekordpreis von 5,6 Millionen Dollar (3/5 Millionen). Zu den schönsten Werken des Abends gehörte Yves Kleins blaue Anthropometrie „Le Buffle (ANT 93)“, die 1960/61 entstand, indem sich ein nackter, pigmenttriefender Frauenkörper auf einem Bogen Papier wälzte; sie fand für elf Millionen Dollar einen Abnehmer, innerhalb der Taxe.

 

Christopher Wools lackierte Aluminiumtafel „Blue Fool“ aus dem Jahr 1990 wurde anonym eingeliefert, aber es handelt sich wohl um ein Werk aus dem Besitz der New Yorker Sammlerin Emily Fisher Landau; 4,4 Millionen Dollar, mehr als das Doppelte der oberen Taxe, sind ein neuer Rekord für Wool. Zum zweithöchsten Preis des Abends schwang sich Warhols Diptychon „Silver Liz“ von 1963 empor; Dominique Levy von der New Yorker Galerie L+M Arts wurde dabei gesehen, wie sie das letzte Gebot bei 16,3 Millionen Dollar (Taxe 10/15 Millionen) abgab. Gerhard Richters kleinformatiger „Kopf (Skizze)“ seiner Frau wurde, ebenfalls im Saal wohl von Jeffrey Deitch, für zwei Millionen Dollar (1,2/1,8 Millionen) übernommen.

Erfolg mit Warhol und Rothko

Sotheby's triumphierte mit den zwei teuersten Werken der Woche: Warhols spätes monumentales Selbstporträt in Lila aus der Sammlung des Modedesigners Tom Ford spielte, bei einer Schätzung von zehn bis fünfzehn Millionen, erstaunliche 29 Millionen ein, das sind inklusive Aufpreis 32,5 Millionen Dollar. So viel hat ein später Warhol noch nie gekostet: Die sensationellen Preise für „Green Car Crash“, „Double Marlon“ und zuletzt im November 2009 für „200 One Dollar Bills“ galten stets Arbeiten der sechziger Jahre. „Self Portrait“ mit der charakteristischen Perücke, auf der die weißen Haare abstehen, entstand 1986, wenige Monate vor dem Tod des Künstlers; Versionen in anderen Farben existieren in der Sammlung von Peter Brant, im Warhol Museum in Pittsburgh und im Fort Worth Art Museum.

 

Sehr stark konnte sich einmal mehr ein Klassiker von Rothko behaupten, obwohl das Bild in einen juristischen Streitfall verwickelt ist: Die in Rot glühende Leinwand ohne Titel von 1961, geschätzt auf 18 bis 25 Millionen Dollar, wurde anonym eingeliefert, doch es sprach sich schnell herum, dass der mexikanische Financier David Martinez der Besitzer war. Er selbst hat das Bild vor drei Jahren durch die Vermittlung des New Yorker Galeristen Robert Mnuchin der prominenten texanischen Sammlerin Marguerite Hoffman abgekauft; noch 1997 hatte dieser Rothko bei Christie's weniger als zwei Millionen Dollar gekostet.

 

Hoffman reichte nun wenige Tage vor der Auktion eine Klage ein, weil Martinez durch die öffentliche Versteigerung des Rothko ein Geheimhaltungsabkommen über den Verkauf des Werks angeblich missachte. Ihre Klage richtet sich gegen Martinez, aber auch gegen Mnuchins Galerie L+M Arts, gegen Sotheby's und gegen den Auktionator Tobias Meyer. Wahrscheinlich wird Hoffman nun darauf pochen, dass ihr zumindest ein Teil des Differenzbetrags zwischen dem damaligen Preis des Rothko und dem starken Hammerpreis von 28 Millionen Dollar ausgezahlt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jasper Johns, „Flag”, entstanden 1960 bis 1966, Enkaustik und Collage auf Papier auf Leinwand, 44,45 mal 67 Zentimeter,

für 25,5 Millionen Dollar (Taxe 10/15 Millionen Dollar)

 

 

 

 

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Christie's, Phillips de Pury, Sotheby's

 

Quelle: http://bit.ly/c5xrCr

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Published by Ernst Koch - in Kunstmarkt
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